Ältere besser vor Corona schützen – Personalersatz in Pandemiepläne aufnehmen

Pressemitteilung von Achim Kessler

„Besonders gefährdete Gruppen wie ältere und mehrfach
erkrankte Menschen müssen sofort vor einer Infektion mit dem Coronavirus
geschützt werden. Viele pflegende Familien und Pflegekräfte arbeiten bereits
jetzt am Limit, um das zu erreichen. Dafür gebührt ihnen nicht nur Dank. Sie
brauchen vor allem konkrete Unterstützungsmaßnahmen. Zusätzliches Personal
fehlt nicht nur in Kliniken, sondern auch in Altenpflegeeinrichtungen.
Ergänzende oder ehemalige Fachkräfte, die gegenwärtig nicht in der Versorgung
sind, müssen dringend angesprochen werden. Diese Frage gehört in die
Pandemiepläne der Länder und aller Einrichtungen“, erklärt Achim Kessler,
gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Kessler weiter:

„Mehr Schutzkleidung und Desinfektionsmittel brauchen
neben den Kliniken und Arztpraxen auch Pflegeheime und ambulante Pflegedienste.
Die Mehrkosten dürfen nicht auf die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner
abgewälzt werden. Die Bundesregierung muss sofort wirksame Maßnahmen gegen die
Preistreiberei mit Schutzkleidung und Atemmasken ergreifen.

DIE LINKE befürwortet einen Notfallfonds – nicht nur für
die Intensivversorgung. Die Kommunen müssen vor Ort unterstützt werden, um
alleinstehende ältere Menschen im Alltag zu begleiten. Wenn
Nachbarschaftsprojekte verstärkt Einkäufe übernehmen oder einfach Kontakt
halten, werden Menschen ruhiger und Infektionen frühzeitig bemerkt. Der
Entlastungsbetrag von monatlich 125 Euro nach §45b SGB XI sollte frei verwendet
werden dürfen, um selbstbestimmt Nachbarschaftshilfe zu organisieren. Denn
pflegebedürftige Menschen bleiben trotz allem Hilfebedarf mündige Bürgerinnen
und Bürger.“

Pressemitteilung von Achim Kessler „Besonders gefährdete Gruppen wie ältere und mehrfach erkrankte Menschen müssen sofort vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden. Viele pflegende Familien und Pflegekräfte arbeiten bereits jetzt am Limit, um das zu erreichen. Dafür gebührt ihnen nicht nur Dank. Sie brauchen vor allem konkrete Unterstützungsmaßnahmen. Zusätzliches Personal fehlt nicht nur in Kliniken, sondern auch in Altenpflegeeinrichtungen.Read More