Brigitte Freihold, MdB: Bundesrepublik zahlt US-Militär fast eine Milliarde in zehn Jahren

Die Summe von 982,4 Millionen Euro teilt sich auf in 648,5 Millionen für Baumaßnahmen und 333,9 Mio. Euro für sogenannte Verteidigungsfolgekosten. Unter letztere fallen etwa Sozialleistungen für arbeitslose Zivilbeschäftigte, Mieten und Pachten, Gerichtskosten, Abgeltung von Schäden bei Ausübung des Dienstes, Verlegung von Anlagen, Erwerb von Grundstücken und Restwertentschädigungen.

Freihold weiter: „Eine Drehscheibe der globalen US-Kriegsführung ist die Air Base Ramstein in der Westpfalz. Dort sind Umweltverschmutzung und Fluglärmterror an der Tagesordnung. Zudem gefährdet die Abhängigkeit vom US-Militär die wirtschaftliche Zukunft der strukturschwachen Region. In den vergangenen 30 Jahren wurden bei den in Rheinland-Pfalz stationierten US-Truppen 16.000 zivile Arbeitsplätze auf heute noch ca. 7.200 abgebaut. Wir brauchen einen Konversionsplan für die Westpfalz, um Arbeitsplätze und Einkommen langfristig zu sichern.“

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