Brigitte Freihold, MdB: Kultur braucht Perspektiven

Freihold weiter: „Es fehlt eine notwendige Differenzierung. Es wird pauschal verboten und nicht unterschieden zwischen Veranstaltungen in Innenräumen oder unter freiem Himmel. Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen das sehr geringe Infektionsrisiko bei Aufenthalten im Freien. Dieser Umstand gehört berücksichtigt und künstlerisch-kulturelle Angebote können und müssen im geeigneten Rahmen ermöglicht werden. 

So müssen auch Museen und Gedenkstätten Perspektiven für Öffnungen haben. Sie sind Orte der Bildung und Begegnung und bieten Anregungen, Austausch und geistige Erholung. Vor allem für Kinder und Jugendliche sind Museen mit ihren informellen Bildungsangeboten, gerade zu Lockdown-Zeiten, unverzichtbar. Hier gibt es gute und bewährte Hygienekonzepte, vielfach Online-Tickets für festgelegte Zeitfenster, eine Begrenzung der Besucherzahlen, große Räume, kluge Wegführungen sowie Lüftungsanlagen. Gestützt mit strengen Abstands- und Hygieneregeln sowie Maßnahmen zur Kontaktnachverfolgung ermöglichen Museen sowohl Besucherinnen und Besuchern also auch Angestellten einen sicheren Aufenthalt.

Wir brauchen gesellschaftliche Diskursräume und Begegnungsorte.“

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