Condor und Lufthansa: Mit Steuergeldern gerettet – mit Massenentlassungen bedankt?

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Nach der Lufthansa denkt nun auch die Condor laut über Massenentlassungen von bis zu 25 Prozent der Belegschaft nach – in Person von Firmenchef Ralf Teckentrup in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die Fluglinien erhalten die staatliche Unterstützung vor allem, um die Arbeitsplätze zu retten. Auf keinen Fall dürfen die Steuermilliarden nun von den Fluggesellschaften genutzt werden, um unter dem Vorwand der Corona-Krise ausgerechnet Arbeitsplätze abzubauen – oder wie im Falle der Lufthansa, ungeliebte Töchter zu schließen oder zu verkaufen. 

Milliarden aus Steuermitteln zur Rettung der Fluglinien einzusetzen, ohne etwa Arbeitsplatzgarantien zu verlangen, war ein schwerer politischer Fehler.  Ebenso, dass bei der Lufthansa zunächst sogar auf eine Sperrminorität der Aktien verzichtet wurde.

Bei der Condor hingegen sind Bund und Land Hessen derzeit de facto die Eigentümer. Unter diesen Umständen darf es keinesfalls Massenentlassungen geben.“


Nach der Lufthansa denkt nun auch die Condor laut über Massenentlassungen von bis zu 25 Prozent der Belegschaft nach – in Person von Firmenchef Ralf Teckentrup in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
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