Cornelia Möhring, MdB: Mobilität für alle – mit weniger Verkehr!

Überfüllte Züge, Zugausfälle, Verspätungen – Wer von Husum nach Sylt will, muss in der Marschbahn viel aushalten. Besonders ab Niebüll wird’s richtig voll, denn für Hunderte Beschäftigte der Sylter Gastronomie und Touristik Betriebe geht’s jeden frühen Morgen von hier in vollen Zügen zur Arbeit und nach Feierabend zurück. Die Miete auf der Insel ist für die Meisten von ihnen nicht zu stemmen und entsprechender Wohnraum fehlt sowieso.

Fünf Bundestagskandidat*innen der Linken Schleswig-Holstein haben sich vor Ort schlau gemacht und das Gespräch mit den Pendler*innen gesucht.

Mit dabei die beiden Bundestagsabgeordneten und Spitzkandidat*innen Cornelia Möhring und Lorenz Gösta Beutin, die in Nordfriesland geborene Katrine Hoop, deren Chancen auf Platz 3 der Landesliste in den Bundestag einzuziehen nicht schlecht stehen und natürlich der Direktkandidat im Wahlkreis Nordfriesland-Dithmarschen Nord, Hartmut Jensen. Auch Hauke Schulz, Direktkandidat aus Rendsburg-Eckernförde war mit von der Partie, denn auch dort ist es schlecht um die Mobilität mit der Bahn gestellt.

Die Bundestagsabgeordneten Cornelia Möhring und Lorenz Gösta Beutin sowie Katrine Hoop, Hartmut Jensen und Hauke Schulz sitzen in der Bahn.Um 5.30 Uhr in der Früh ging es am Bahnhof Niebüll los. Über 300 kleine rote Tüten mit Wahlinformationen und kleinem Proviant wurden die 5 schnell los. Obwohl viele in Eile waren gab es die Möglichkeit für das eine oder andere Gespräch, sogar auf platt, dass auch die beiden Nordfries*innen Katrine Hoop und Hartmut Jensen gerne miteinander schnacken.
Häufig wurde berichtet, dass es weder vor noch nach der Arbeit freie Sitzplätze im Zug gibt und immer wieder Verspätungen. Denn der Sylt-Shuttle, also der Autozug nach und von Sylt, hat immer Vorrang. Dadurch ginge wertvolle Freizeit nach der Arbeit verloren.
Das Spitzentrio zur Bundestagswahl und die beiden Direktkandidaten fuhren im Anschluss selber die Strecke von Husum nach Sylt und mit erheblicher Verspätung zurück – Zugausfall wegen Personalmangel.

Fazit der Tour und Gespräche: die Strecke stellt für Beschäftigte, die auf Sylt arbeiten, aber es sich nicht leisten können, dort zu wohnen, nicht nur eine zeitliche Belastung, sondern auch eine finanzielle Belastung dar. Hinzu kommt, dass die Busverbindung auf der Insel noch extra bezahlt werden muss.

DIE LINKE fordert einen flächendeckend kostenlosen Nahverkehr, der eine wirkliche Alternative zum Autoverkehr darstellt.

Diese Alternative ist auf der Marschbahnstrecke noch nicht in Sicht. Eine konsequente Umsteuerung und der Ausbau der Strecke ist nötig.

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