DIE LINKE.Bielefeld: Gut Ding will Weile haben! Das „BI-Pass-Ticket“ wird im Rat verabschiedet

Eine ökologisch-soziale Verkehrswende beinhaltet für DIE LINKE auch die Mobilität und Teilhabe am öffentlichen Leben. „Das gilt besonders für die Menschen, die nur ein geringes finanzielles Budget zu Verfügung haben, insbesondere Grundsicherungsempfänger*innen (Erwerbslose, Aufstocker*innen und Bezieher*innen kleiner Renten). Die niedrigen Regelsätze beinhalten zwar eine Position für Mobilität, der Preis für das Bielefelder Sozialticket liegt derzeit mit 41,60 Euro monatlich Welten darüber“, bekräftigt Bernd Vollmer, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat.
Um auf den Individualverkehr zunehmend verzichten zu können, setzt DIE LINKE im Rahmen der Verkehrswende in Bielefeld auf einen für Alle bezahlbaren und weiterentwickelten öffentlichen Nahverkehr, gemeinsam mit dem vereinbarten Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes, so wie auf ein regionales S-Bahnnetz der Zukunft.

Der erwartete Ratsbeschluss am Donnerstag, der die Verwaltung beauftragt ein Umsetzungskonzept für ein neues Sozialticket (BI-Pass-Ticket) zu erarbeiten, beinhaltet ein Monatsticket zum Preis von 29 € und ein 9 Uhr-Ticket für 15 €.  Wichtig ist dabei auch, dass das BI-Pass-Ticket an allen Fahrkartenautomaten und Verkaufsstellen von moBil erhältlich ist.
Das Sozialticket, finanziert über Zuschüsse des Landes NRW und ein Rabattsystem der Stiftung Solidarität, war für Bielefeld mit bis zu 10 000 Nutzer*innen, ein soziales Erfolgssystem in NRW. Mit den nun abgesenkten Preisen wird bei wachsender Armut die Teilhabe in unserer Stadt für viele Mitbürger*innen wieder ein Stück gesichert, und für moBil auch auf diesem Weg ein nachhaltiger Zuwachs an Kundenbindung erwartet.

Für DIE LINKE ist diese Entscheidung ein richtiger und wichtiger Schritt, hin zum Nulltarif im öffentlichen Nahverkehr. „Jetzt braucht Bielefeld eine aktuelle Aufklärungs- und Werbeaktion rund um den „Bielefeld-Pass“, der soziale Vergünstigungen und somit mehr Teilhabe für die ca. 40 000 Berechtigte vor Ort ermöglicht“, so Angelika Beier, Sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.

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