DIE LINKE.Bonn: Veranstaltungsreihe Kapitalismus: 1. Ein System reproduziert sich selbst. Mit Lou Zucker.

Zoom-Link: https://zoom.us/j/99750390693?pwd=L0NaSU5kemNWNUo5eTRSdVZHWDJYdz09

In Veranstaltung  1 sprechen wir darüber, wie alle Unternehmen – egal, wie sozial oder ökologisch orientiert sie sein mögen – dazu gezwungen sind, Profit zu generieren. Und zwar mehr als die Konkurrenz. Das hat Folgen: Für die Umwelt, für die Arbeitenden – für uns.

Hintergrundinfo:

Kapitalismus ist scheiße – aber warum eigentlich genau? Wie erkläre ich das meinem Onkel auf der nächsten Familienfeier? Und bräuchten wir nicht einfach einen anderen, besseren Kapitalismus mit mehr Geschlechtergerechtigkeit und grünen Technologien? In dieser Workshopreihe schauen wir uns an, wie Ungleichheit im kapitalistischen System verankert ist, warum alle ausgebeutet werden, die ihre Arbeitskraft verkaufen und was das mit unserem eigenen, täglichen Leben zu tun hat.

Dies ist kein akademischer Lesezirkel und auch nicht der Ort, an dem du lernst, marxistische Theorie herunterzubeten (und erst recht keiner, an dem dies von dir erwartet wird). In dieser Workshopreihe kannst du dir einen Überblick verschaffen, wie Kapitalismus funktioniert, was darin schief läuft, und dich darüber austauschen, inwiefern das deinen Alltag berührt. Es ist kein Vorwissen nötig, und du musst keine Texte außerhalb des Workshops lesen. Es ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig, alle fünf Sitzungen zu besuchen. Eine Anmeldung an kontakt@dielinke-bonn.de hilft uns bei der Planung, ist aber auch nicht zwingend. Sei einfach herzlich eingeladen, ab dem 16. Juni bis zum 14. Juli jeden Mittwoch um 19 Uhr eine spannende und lehrreiche Veranstaltung zu erleben.  

Lou Zucker ist Journalistin und Autorin. Sie hat in Berlin, Istanbul, Toronto und Bologna Sozialwissenschaften studiert, war freiberuflich unter anderem für die taz, Zeit Campus Online, jetzt.de und den Deutschlandfunk tätig und hat als Redakteurin für die Online-Redaktion von neues deutschland, Supernova, bento und den Spiegel gearbeitet. Ihre Themen sind soziale Ungleichheit, Gender und Feminismus. Im Februar 2021 erschien ihr Buch „Clara Zetkin – eine rote Feministin“ im Eulenspiegel Verlag.

 

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