DIE LINKE.Bottrop: LINKE fordert Maskenpflicht und kritisiert Laschet scharf

„Da Ministerpräsident Laschet und sein Kabinett aktuell den Gewinninteressen der Wirtschaft offenbar Vorrang vor dem Gesundheitsschutz einräumen, müssen wir nun mindestens kommunal gegensteuern und Neuinfektionen mit dem potentiell tödlichen Corona-Virus vorbeugen. Deshalb sollte der Krisenstab umgehend eine Maskenpflicht einführen, wie das heute auch in Münster beschlossen wurde“, sagt Niels Holger Schmidt, Ratsherr der Bottroper LINKEN. Die Ausweitung der Öffnung des Einzelhandels in NRW, der selbst noch das auf Bundesebene vereinbarte Maß weit übertrifft, etwa für großflächigen Möbelhandel wie Ostermann und Einkauftstempel wie das Centro, kritisiert Schmidt scharf. Ebenso die massive, und auch mit Teilnahmepflicht versehene Öffnung der Schulen ohne angemessene Vorbereitung und den notwendigen Gesundheitsschutz für Beschäftigte, Schülerinnen und Schüler sowie deren Angehörige. „Das alles ist ein unverantwortlicher Anschlag auf die öffentliche Gesundheit. Das wird Menschenleben kosten“, kritisiert Schmidt scharf.

 

Um die potentiell tödlichen Folgen zumindest einzugrenzen, sollte die Stadt schnellstmöglich eine Mund-Nase-Maskenpflicht über eine allgemeine Verfügung für alle Bereiche zur Pflicht machen, in denen ein Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann, fordert DIE LINKE. Beispielsweise in Einzelhandelsgeschäften, in der Bank oder im Möbelhaus, außerdem im öffentlichen Personennahverkehr und in städtischen Gebäuden mit Publikumsverkehr. Die Stadt Münster hat so eine Verpflichtung bereits heute mit Gültigkeit ab kommenden Montag erlassen. „Das ist auch in Bottrop angezeigt“, sagt Schmidt.

Auch Schals, Tücher oder selbst genähte Masken sollten dabei aus Sicht der LINKEN ausreichen.


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