DIE LINKE.Brandenburg: Maskenschutz darf nicht am Geldbeutel scheitern!

Bund und Länder haben am 19. Januar 2021 eine erweiterte Maskenpflicht beschlossen. Dazu erklärt Anja Mayer, Co-Landesvorsitzende DIE LINKE Brandenburg:

„Es ist mittlerweile gesichert, dass das Tragen von Masken einen sinnvollen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leistet. Auch wird zunehmend klarer, dass zumindest die Mutation B1.1.7 eine höhere Ansteckungsrate hat. Deswegen ist es absolut sinnvoll, auf die standardisierten und geprüften medizinischen Masken bzw. FFP2-Masken zu setzen. Für uns als LINKE ist aber klar: dann müssen diese Masken auch kostenfrei ausgegeben werden, insbesondere an Hartz IV- und Niedrigrentenbeziehende! Für medizinische Erzeugnisse mit oder ohne Rezept sind im Hartz IV-Regelsatz lediglich 2,50 Euro monatlich vorgesehen. Das reicht bei den aktuellen Preisen für die immer wieder zu ersetzenden Masken nicht mal für die erste Woche! Zudem fordern wir eine kostenlose Ausgabe vorrangig mindestens an Beschäftigte im ÖPNV, in Kitas, Schulen und im Einzelhandel. Es gilt, diese Personengruppen besonders zu schützen.

Außerdem muss der Staat eine Preisbindung für medizinische und FFP2-Masken durchsetzen. Bereits in der ersten Welle konnten wir eindrucksvoll die Preissteigerungen von FFP2-Masken verfolgen – diese gilt es nun wirkungsvoll zu verhindern. Niemand darf mit der Pandemie auch noch Gewinne machen!“

 

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