DIE LINKE.Dortmund: Respekt für unsere Arbeit!

Am Freitagvormittag versammelten sich etwa 50 Kolleginnen und Kollegen aus dem Baugewerbe im Dortmunder Osten.

Die IG BAU hatte eine Delegation entsendet, um noch einmal Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen auszuüben. Die Forderungen der Gewerkschaft sind eine Lohnerhöhung von 6,8% und die Übernahme der Fahrtkosten zur Baustelle. „Mich beeindruckt, mit wie viel Kampfgeist die Kolleginnen und Kollegen für ihre Forderungen streiten. Sie zeigen der Arbeitgeberseite deutlich: So nicht!

„Und das vollkommen zu Recht. Die Lohnforderung von 6,8 % ist eher zu wenig als zu viel.“, erklärt Jan Siebert, Kandidat für DIE LINKE bei der Kommunalwahl am 13. September. Weiter sagt Siebert „Außerdem wollen die Arbeitnehmer, dass die Wegzeiten berücksichtigt werden. Etwas, das in anderen Branchen längst selbstverständlich ist. Dass die Arbeitgeber*innen nicht bereit sind, zu verhandeln, ist eine Unverschämtheit. Gut, dass heute ein starkes Zeichen dagegen gesetzt wurde.“ Die Arbeitgeber haben bei der Konfrontation mit den Kollegeninnen und Kollegen heute mehrfach auf die Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitgeberverband und Gewerkschaft hingewiesen.

Jonas Rütter, Vorstandsmitglied der LINKEN in Dortmund meint: „Ein Kollege drückte es treffend aus „Was Sie machen ist alles andere als sozial“. Die IG BAU muss jetzt an ihren Forderungen festhalten und die Belegschaften für einen Streik vorbereiten. Auf dem Bau sind deutlich bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne dringend notwendig. Prekär beschäftigte Kolleginnen und Kollegen müssen in tariflich bezahlte und feste Arbeitsverhältnisse übernommen und die Arbeitszeit auf 30 Stunden bei vollem Lohn und Personalausgleich reduziert werden.“

DIE LINKE steht auch bei weitern Auseinandersetzungen solidarisch an der Seite der Beschäftigten.

Nachrichtenquelle: Read More