DIE LINKE.Dortmund: Soldarität mit Schutzgemeinschaft Fluglärm

Wahlkampfzeiten sind Zeiten der Diskussion, des Vorbringens von Anliegen und Forderungen. – Der Dortmunder Flughafen erregt von jeher die Gemüter aus finanziellen und ökologischen Gründen. Bürger*innen, die in seiner Nähe oder in der Einflugschneise leben haben ein weiteres Problem: Fluglärm. Der wird seit langem thematisiert, deutlicher in der jetzigen Vorwahlzeit, – ein ganz normaler Vorgang.

Nun hat die Stadt Dortmund der Schutzgemeinschaft Fluglärm (SGF) untersagt, Plakate aufzuhängen, in den Augen der Dortmunder LINKEN aus recht durchsichtigen Gründen: Das Stadtbild und der Gemeingebrauch der Wege würden beeinträchtigt. – Insbesondere letzteres Argument erstaunt, wie Cornelia Wimmer, Kreissprecherin der LINKEN Dortmund feststellt: Sind es nicht die von der Stadt zahlreich zu Einnahmezwecken aufgestellten Infoscreens, die absichtlich Sichtachsen verstellen und den Gemeingebrauch der Wege nachhaltig beeinträchtigen? Wieso versagt man nun der SGF deutlich bescheidenere visuelle Äußerungen?

Das Thema ist eben nicht irgendeine Werbung, sondern die Reizthemen Flughafen und Fluglärm. Klar werden auf den Plakaten jene Parteien angegriffen, die den Flughafen, die damit verbundenen städtischen Subventionen sowie die ökologischen und Ohren betäubenden Belastungen schönreden.

Die Flughafen-kritischen Bürger haben, namentlich in Vorwahlzeiten das Recht, gehört zu werden. Die LINKE Dortmund steht auf Seiten Gegner*innen des Flughafens: Er frisst Subventionen, er schadet ökologisch und er ist eine Zumutung für den Alltag der Bürger*innen, die in seinem Wirkungskreis wohnen.

 

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