DIE LINKE.Dortmund: Wo wird wann gebaut? LINKE+ fordert mehr Transparenz

Irgendwo wird in Dortmund immer gebaut. Irgendwo behindert immer eine Baustelle den Verkehr. Das wird auch 2021 nicht anders werden. Denn an dem 1780 km langen Straßennetz, den 274 Brücken, 650 Ampeln, 50.000 Laternen und den insgesamt 670 km langen Radwegen ist immer was zu tun. Was und wann, das steht im so genannten JAP – dem Jahresprogramm des Tiefbauamtes. Diese Informationen dürfen kein Insiderwisssen bleiben, sagt die Fraktion DIE LINKE+. Sie möchte, dass die Dortmunder*innen sich jederzeit im Internet einen Überblick über geplante Maßnahmen machen können. Und auch den verantwortlichen Politikern soll die Übersicht erleichert werden. Deshalb hat die Fraktion DIE LINKE+ einen Antrag im zuständigen Ausschuss gestellt: 

Ausschuss für Mobilität, Infrastruktur und Grün am 2. Februar 2021

Die Fraktion DIE LINKE + stellt folgenden Antrag zur Beratung und Abstimmung:

  1. Die Verwaltung macht die Daten des Jahresarbeitsprogramms auf der Website des Tiefbauamtes in einem Dateiformat für die Öffentlichkeit verfügbar, die ein Sortieren und Filtern der Einträge ermöglicht.
  2. Perspektivisch wird das Jahresarbeitsprogramms um die Drucksachennummern der den jeweiligen Projekten zugrunde liegenden Beschlussvorlagen erweitert.
  3. Das Tiefbauamt prüft – gegebenenfalls gemeinsam mit dem Dortmunder Systemhaus – die Integration der Daten des Jahresarbeitsprogramms in das Open-Data-Portal der Stadt Dortmund sowie eine von Medienbrüchen freie Darstellung der Daten auf der Website des Tiefbauamtes.

Begründung

Das Jahresarbeitsprogramm des Tiefbauamtes ist sehr umfangreich, die darin aufgeführten Projekte unterscheiden sich in vielen Kriterien erheblich. Gleichzeitig ermöglicht das durch das Gremieninformstionssystem vorgegebene Dateiformat keine zielführende Recherche in den Daten. Das Tiefbauamt verfügt über diese Daten in einem sortierbaren Dateiformat und ist grundsätzlich bereit, sie zum Herunterladen zur Verfügung zu stellen. Längerfristig ist eine nahtlose Integration in die Website mit Sortier- und Filterfunktionen sowie Überführen in das Open-Data-Portal sinnvoll, um Ansprüchen an die digitale Barrierefreiheit und maschinelle Lesbarkeit gerecht zu werden.

 

 

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