DIE LINKE.Düsseldorf: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Dazu erklärt Kea Detmers, Kreissprecherin der LINKEN Düsseldorf:

„Wir müssen endlich das Problem benennen: Morde an Frauen sind keine Beziehungsdramen sondern ein Ergebnis struktureller, männlicher Gewalt. Frauen müssen auf allen Ebenen besser davor geschützt werden. Das beginnt schon bei der Bekämpfung von sexistischer Diskriminierung und Belästigung, welche ein gesellschaftlicher Nährboden für Gewalt gegen Frauen sind.“

Besonders im Rahmen der Corona-Pandemie warnten ForscherInnen vor einer Zunahme von häuslicher Gewalt. Dazu sagt Julia Marmulla, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Stadtrat:

„Mit dem Corona-Lockdown sind die Fallzahlen häuslicher Gewalt vielerorts angestiegen. Jedoch sind Frauenhäuser seit Jahren überlastet und haben zu wenige Plätze. Auch in Düsseldorf wurden in den letzten Jahren viele Frauen wegen Vollbelegung von den Frauenhäusern abgewiesen. Dabei geht es hier im Zweifel um überlebenswichtige Maßnahmen. Eine erste unbürokratische Lösung muss deshalb der sofortige Ausbau von Frauenhausplätzen und die Bereitstellung von ausreichend sozialpädagogischer und psychologischer Betreuung sein. Auch Angebote wie Hilfetelefone sollten ernst genommen und entsprechend gefördert werden.“

 

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