DIE LINKE.Düsseldorf: LINKE NRW ruft zu Protesten anlässlich der BAYER-Hauptversammlung auf

„In den vergangenen drei Jahren hat sich der Kurs der Aktie mehr als halbiert. Das ist eine Sprache, die Aktionärinnen und Aktionäre verstehen. Die Warnungen eines breiten Protestbündnisses damals, an dem sich auch Die Linke beteiligt hat, haben sie noch in den Wind geschlagen. Die weltweiten Schäden, die Monsantos Gentechnik und Agrarchemie an der Natur angerichtet haben, waren ihnen egal. Indische Kleinbauern, die durch das Geschäftsgebaren von Monsanto in den Selbstmord getrieben wurden, haben sie nicht abgehalten.“

Die Konsequenzen für BAYER waren einschneidend. Bereits 2019 Verweigerten die Aktionär*innen mehrheitlich dem Vorstand die Entlastung, ein bis dahin beispielloser Vorgang für einen DAX-Konzern. Im vergangenen Jahr wies das Konzernergebnis ein Rekorddefizit aus. Schadenersatzzahlungen in Milliardenhöhe drohen wegen Krebserkrankungen im Zusammenhang mit Glyphosat. „Die Opfer dieses Unkrautvernichters, der längst hätte vom Markt genommen werden müssen, warten schon viel zu lang auf eine gerechte Entschädigung. Nach dem Kauf von Monsanto trifft diese Verantwortung nun den BAYER Konzern. Schlimm ist der Abbau von 12.000 Arbeitsplätzen von 2018 bis in dieses Jahr. Hier zeigt sich wieder, wie schlechte Unternehmenspolitik auf dem Rücken der Beschäftigten passiert“, so Hanno Raußendorf

DIE LINKE NRW unterstützt die von der Koordination gegen BAYER Gefahren (CGB) organisierten Proteste anlässlich der Hauptversammlung des Konzerns morgen, Dienstag, 27. April 2021 und ruft zur Beteiligung an den Protesten auf.

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