DIE LINKE.Düsseldorf: Sozial- und klimagerechte Mobilitätswende jetzt – Autobahnbau stoppen!

An vielen Orten regt sich Widerstand gegen fossile Verkehrs- und Infrastrukturprojekte, überall engagieren sich Menschen für eine klimagerechte Mobilitätswende. Proteste um den „Danni“, gegen die IAA und die Unterstützung von FFF bei den Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Nahverkehr haben einer Bewegung Aufwind gegeben, die eine entschlossene Mobilitätswende fordert. Am bevorstehenden Wochenende werden Menschen auch an vielen Orten in NRW aktiv, gegen Autobahnbau, für den Ausbau des ÖPNV, für Radentscheide und mehr Busse im ländlichen Raum. Ihr Motto lautet: „Sozial- und klimagerechte Mobilitätswende jetzt! Autobahnbau stoppen!“ DIE LINKE NRW ruft zur Beteiligung an den Protesten auf.

„Auch in NRW setzten Bundes- und Landesregierung leider immer noch viel zu einseitig auf den Ausbau antiquierter, klimaschädlicher Verkehrsinfrastruktur“, kommentiert Hanno Raußendorf, Sprecher der nordrein-westfälischen Linken für Klima, Umwelt und Landwirtschaft. „Der Zustand der öffentlichen Verkehrssysteme, insbesondere in der Fläche, ist dagegen nach wie vor meist katastrophal. Was wir brauchen sind Maßnahmen, die es den Menschen ermöglichen, auf den eigenen PKW zu verzichten. Das bedeutet konkret mehr Buslinien, dichtere Takte, Reaktivierung stillgelegter Bahnverbindungen in der Fläche. Was wir nicht brauchen, sind noch breitere und längere Autobahnen, unrentable Regionalflugplätze und PKW-verstopfte Innenstädte. Es muss endlich vorangehen mit der Mobilitätswende, hin zu Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr.“

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