DIE LINKE.Düsseldorf: Tarifrunde der IG Metall: Der Strukturwandel lässt sich nicht gegen die Beschäftigten durchsetzen

Problematisch sei das Verhalten der Arbeitgeber vor allem deshalb, weil der Strukturwandel nicht gegen die Beschäftigten durchgesetzt werden könne. „Gerade im industriell geprägten NRW erfordern die Widersprüche des aktuellen Strukturwandels seine soziale Gestaltung“, so Eifler weiter.

Der Umbruch in der Arbeitswelt, von dem die Metall- und Elektroindustrie in besonderer Weise betroffen ist, sei epochal. Nach einer bundesweiten Beschäftigtenumfrage der IG Metall zufolge haben bereits 52,5 Prozent der Betriebe damit begonnen, Arbeitsplätze abzubauen. Deshalb sei die Tarifrunde vor allem eine Auseinandersetzung um die Ausgestaltung des aktuellen Strukturwandels. „Beschäftigungssicherung und nachhaltige Konzepte für den Erhalt industrieller Standorte dürfen sich nicht ausschließen und der ökologische Umbau der Industrie darf nicht auf Kosten der Beschäftigten betrieben werden,“ erklärt Eifler abschließend.

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