DIE LINKE.Duisburg: Pressemitteilung: „Wie weiter bei thyssenkrupp!?“ – Teil 2 der Videokonferenzreihe

Hierzu Erkan Kocalar, Fraktionsprecher der Linksfraktion Duisburg und selbst Betriebsrat bei tks: „Dass ein Konzern Boni ausschüttet, während man auf Staatshilfen hofft, ist mit keinem Argument zu rechtfertigen. Für die Beschäftigten gibt es Kurzarbeitergeld und Angst um die Zukunft, für das Management gibt es Sonderzahlungen in Millionenhöhe. Wenn der Konzern genug Geld für Boni übrig hat, dann soll er es für die notwendigen Investitionen zur Seite legen, um Arbeitsplätze zu sichern. Der Vorstand von ThyssenKrupp kann auf die Sondervergütung verzichten. Es wäre das richtige Signal in der größten Krise des Unternehmens.“

„Viele unserer Parteimitglieder arbeiten in der Stahlindustrie oder sind Betriebsräte und sind betroffen.“, ergänzt Mirze Edis, Ratsmitglied der Linksfraktion, Betriebsrat bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) und bei ThyssenKrupp Stahl (tks). „Wir bei HKM sitzen im gleichen Boot und gehören zu 50 % zu tks und jede Entscheidung die dort getroffen wird, betrifft auch alle anderen Stahlstandorte in Duisburg und anderswo. Wenn ThyssenKrupp hustet, bekommen alle anderen auch eine Erkältung. Da hängen auch außerhalb von tks mehrere tausend Arbeitsplätze dran.“

Die Videoveranstaltung findet am 9. Dezember ab 18 Uhr statt. Zugangsdaten zur Konferenz sind unter kreisverband@dielinke-du.de erhältlich. Zu Gast ist u.a. Vedut Arduc, Betriebsrat des tks Grobblechwalzwerks Hüttenheim.

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