DIE LINKE.Duisburg: Pressemitteilung: Zur Kasse bitte! – Danke heißt mehr Gehalt!

Nadine Bendahou, Sprecherin des Kreisverbands DIE LINKE. Duisburg, hierzu: „Auch während der Corona-Krise hat die Handelsbranche sehr gut verdient und im Einzelhandel ist der Umsatz um 4 Prozent gestiegen. Wir sehen natürlich das Problem der vielen geschlossenen Geschäfte, das gilt aber nicht für den gesamten Bereich des Handels. In der Pandemie sahen sich gerade die Mitarbeiter:innen im Lebensmitteleinzelhandel, in den Bau- und Elektrofachmärkten, usw. , tagtäglich einer erhöhten Arbeitsbelastung und auch einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt. Das muss endlich honoriert werden!.“

Ver.di erwartet hier von den Einzelhandelsverbänden ein großzügiges Entgegenkommen und wird mit örtlichen Aktionen den Forderungen der Beschäftigten Nachdruck verleihen. DIE LINKE in NRW und in Duisburg steht hinter ihnen.

„Wie auch in den Pflegeberufen sind es im Einzelhandel vorwiegend Frauen, die in teilweise prekären Niedriglohnarbeitsverhältnissen schuften müssen.“, ergänzt Nadine Bendahou. „Hier ist eine entsprechende Gehaltsanpassung längst überfällig. DIE LINKE fordert einen auskömmlichen Mindestlohn für alle Beschäftigten in allen Bereichen – auch schon vor Corona. Wie auch im Bereich der Pflege sagen wir hier, das nur klatschen Menschen in systemrelevanten Berufen die Miete nicht zahlt. Die Pandemie hat allen endlich gezeigt, dass die Mitarbeiter:innen im Einzelhandel systemrelevant sind. Danke heißt mehr Gehalt!!“

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