DIE LINKE.Herne: Solardächer für Herne!

Patrick Gawliczek, Mitglied im Planungsausschuss, ergänzt: „Das sehen nicht nur wir Linken so, sondern so steht es auch im vom Rat 2019 mit großer Mehrheit beschlossenem Integrierten Klimaschutzkonzept. Dort heißt es unter anderem: Würden´bis 2030 Photovoltaik-Anlagen mit jährlich 2,8 GWh/a und in den darauffolgenden Jahren bis 2050 jährlich 5,6 GWh/a Stromertrag gebaut werden, ließen sich bis 2030 die Treibhausgase in Höhe von 22,7 Tsd. t CO2-Äquivalent pro Jahr sowie bis 2050 in Höhe von weiteren 15,1 Tsd.t einsparen´.“

Kleibömer: „Um den Anteil an PV-Anlagen zu erhöhen, halten wir es für notwendig, das die Stadt Herne – wie übrigens inzwischen viele andere Städte – Regeln zur vermehrten Installierung von PV-Anlagen aufstellt: Dazu zählt, dass die Stadt Herne bei eigenen Grundstückskaufverträgen als auch bei Abschluss städtebaulicher Verträge unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Angemessenheit die Installation von Photovoltaikanlagen verpflichtend vorsieht.“

Gawliczek: „Mittelfristig wird das nicht ausreichend sein. Darum soll die Installation von Photovoltaikanlagen unter Beachtung der örtlichen Situation, Geeignetheit und Verhältnismäßigkeit auch schrittweise durch Bebauungspläne festgesetzt werden.“

Kleibömer: „Wobei natürlich klar ist, dass die Verpflichtung zur Installation einer Photovoltaikanlage entfällt, wenn Wärme oder Strom über eine andere Form der Erneuerbaren Energie lokal erzeugt wird.“

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