DIE LINKE.Leverkusen: Stadt soll Folgen der geplante Ausbaubreite der A3 aufzeigen

Nachdem sich das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für den oberirdischen Ausbau der A3 entscheiden hat, sehen wir es als dringend erforderlich an, die Bevölkerung vollumfänglich über die Ausbaubreite der A3 inkl. Baustraßen und die damit verbundenen Folgen während und nach dem Ausbau zu informieren. In einem Antrag wurde die Stadt deshalb von der Ratsgruppe aufgefordert, die vorgesehene oberirdische Ausbaubreite der A3 an der Gustav-Heinemann-Straße zu visualisieren und eine entsprechende mediale Informations-Aktion anzustoßen, damit den Bürger:innen unserer Stadt ihre individuelle Betroffenheit – egal in welchem Stadtteil diese Wohnen – vor Augen geführt wird.

Während der Bauzeit wird es zu vielfältigen Beeinträchtigungen kommen die nicht allein die Anwohner:innen der Baustrecke betreffen werden: .Bau/ Materialstraßen und Umleitungen im Stadtgebiet, hohe Emissionen (Lärm, Feinstäube, Stickoxide), Passiver Lärmschutz wird in vielen Häusern notwendig, Bau bei fließendem Verkehr bedingt Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit.

Zudem gehen die Ausbaupläne am zu erwartenden zukünftigen Bedarf vorbei, bei der sich verändernden Mobilität wird die geplante Autobahnbreite irgendwann unnötig sein.

Unser Ziel ist es, dass Rat, Verwaltung, Anwohner:Innen und mehr Bürger:Innen als bisher sich mit einer Stimme gemeinsam gegen den Autobahnausbau wehren!

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