DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Andere Wege gehen, um Lehrkräfte im Ruhestand zu gewinnen

Zur Praxis, dass verrentete Lehrkräfte, die nur zeitweise als Vertretung an den Schulen tätig sind, erhebliche Abzüge von Ihrer Vergütung hinnehmen müssen, erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Lehrkräfte, die als Rentnerinnen und Rentner zeitweise an den Schulen unterrichten, müssen fast die Hälfte ihres Verdienstes an den Fiskus abgeben. Hinzu kommen bürokratische Hürden, die zunächst überwunden werden müssen, bevor sie weiter in den Klassen tätig sein können. Angesichts dieser Umstände braucht sich niemand wundern, wenn Lehrkräfte im Ruhestand lieber auf eine Vertretungstätigkeit verzichten.

In Zeiten des akuten Lehrermangels sollte Bildungsministerin Martin diese erfahrenen Lehrkräfte mit einbeziehen. Sie sollte andere Möglichkeiten und Wege finden und nutzen, um dieses Potential zu heben. Denkbar wäre eine Tätigkeit in der Unterrichtsvertretung als Minijob, entweder geringfügig oder kurzfristig. Das wäre Motivation, denn die Lehrkräfte hätten am Ende tatsächlich mehr im Geldbeutel.“

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