DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Angebote der integrativen Kindertagesstätten sichern und ausbauen

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage „Integration in Kindertagesstätten“ (Drs. 7/5563) erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Integrative Kindertagesstätten spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, ein chancengleiches Zusammenleben von Kindern mit und ohne Behinderung zu erreichen. Die Angebote in solchen Kitas sind aber über das Bundesteilhabegesetz finanziell nicht ausreichend abgesichert. Die Landesregierung muss deshalb nachsteuern und auch die Rahmenbedingungen klar definieren, damit Inklusion tatsächlich gelingen kann. Integrative Angebote sind erste Schritte auf dem Weg einer tatsächlichen Chancengleichheit und müssen vorgehalten werden.

Die Kommunen dürfen mit diesen Problemen nicht allein gelassen werden. Schon jetzt ist erkennbar, dass gerade in ländlichen Räumen oftmals die Voraussetzungen nicht geschaffen werden können, damit Kinder mit und ohne Behinderung miteinander spielen und lernen können. Es reicht nicht aus, wenn die Regierung in ihrer Antwort dringenden Handlungsbedarf anerkennt – sie muss auch tätig werden.

Im KiföG des Landes ist zwar das Leistungsangebot der integrativen Kitas für Kinder mit und ohne Behinderung bestimmt, aber die konkreten Rahmenbedingungen, wie Gruppengröße oder Anforderungen an das pädagogische Personal, werden nicht definiert. Das muss sich ändern.“

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