DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Anhebung des Kurzarbeitergeldes wäre gerade in M-V wichtig

Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Auch wenn die Zahlen gegenüber dem Vormonat leicht gesunken sind, ist es für eine Entwarnung deutlich zu früh. Immer noch sind viele Beschäftigte in Kurzarbeit. Wann und wie sie wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können, ist ungewiss. Die Hauptsaison im Tourismus geht zu Ende und die Zukunft der Werften hängt am seidenen Faden. 

Vor diesem Hintergrund ist der Beschluss zur Verlängerung des Kurzarbeitergeldes zu begrüßen. Für viele Beschäftigte im Niedriglohnland Mecklenburg-Vorpommern wäre eine Anhebung auf 80 bzw. 87 Prozent ab dem ersten Tag wichtig. Zudem sollte das Niveau des Arbeitslosengeldes auf 68 Prozent angehoben werden. Meine Fraktion erwartet von der Landesregierung hier ein deutlich stärkeres Engagement – im Interesse der Beschäftigten.

Für diejenigen, die den Wiedereinstieg nach der Kurzarbeit geschafft haben, besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, von der Neustart- Prämie zu profitieren. Dafür stehen in M-V 25 Mio. Euro zur Verfügung, die auch bei den Beschäftigten ankommen müssen. Auf diese Art und Weise kann wenigstens ein Teil des Entgeltausfalls kompensiert werden.“

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