DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Das Motto „Solidarität. Grenzenlos.“ mit Leben erfüllen

Anlässlich der internationalen Wochen gegen Rassimus vom 15. bis 28. März 2021 erklären die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg, und die migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Karen Larisch:

Oldenburg: „Mecklenburg-Vorpommern wirbt damit, ein weltoffenes Land zu sein. Das ist gut so, doch leider gibt es auch bei uns alltägliche Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Es reicht von abfälligen Bemerkungen, über auch strukturellen Diskriminierungen, bis hin zu offener Gewalt. Solche Vorfälle sind eine Schande und müssen für alle Demokratinnen und Demokraten auf allen Ebenen und jeden Tag Anlass sein, sich gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Menschenverachtung einzusetzen. Auch die Landesregierung ist aufgefordert, wirksame Maßnahmen für ein friedvolles Miteinander zu ergreifen, um Benachteiligungen abzubauen. Menschen aus anderen Ländern müssen sich gesellschaftlich und beruflich gleichberechtigt einbringen können. Dafür sind sichere Aufenthaltstitel, Integrationsmaßnahmen und Förderung sowie langfristige Perspektiven unerlässlich.“ 

Larisch: Das Motto der diesjährigen Antirassismuswochen lautet ‚Solidarität. Grenzenlos.‘ Solidarität hört eben nicht vor der eigenen Haustür auf. Flucht und Vertreibung weltweit gehen uns alle an, denn mangelnde Ressourcen, Konflikte und Kriege sowie Klimaveränderungen sind die Gründe, warum sich Menschen über Kontinente hinweg auf den Weg machen. Auf der Suche nach mehr Sicherheit und einer Perspektive kommen sie auch nach Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern. Ihnen Schutz und die Chance zu gewähren, hier ein Leben aufzubauen, gebieten Menschlichkeit und Solidarität. Meine Fraktion setzt sich für eine verantwortungsvolle Politik ein, die Mechanismen der Ausbeutung in anderen Ländern erkennt, anprangert und durch Maßnahmen für Klimaschutz und fairen Handel eindämmt sowie Gerechtigkeit gesamtgesellschaftlich fördert.“

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