DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Die Zeit des Herumwurschtelns muss endlich ein Ende haben

Zu den Ergebnissen des Bildungsmonitors 2020 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Es ist ein Armutszeugnis, welches das Institut der Wirtschaft der Landesregierung für ihre Bildungspolitik ausstellt. Erneut ist die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems in unserem Land gesunken. Mecklenburg-Vorpommern wird im Vergleich zu den anderen Bundesländern weiter durchgereicht – ein fataler Trend, der nun schon einige Jahre anhält.

Dennoch schaut das Bildungsministerium nahezu tatenlos zu, wie sich unrühmlichen ‚Spitzenpositionen‘ bei der Altersstruktur der Lehrkräfte, der Schulausstattung, bei Wiederholern, Schul- und Ausbildungsabbrechern weiter zementieren. Es wurschtelt munter weiter, und versucht, die Löcher notdürftig zu flicken.

Die Landesregierung muss nach jahrelangem Sparen und Zaudern endlich die Zeichen der Zeit begreifen. Täglich werden die Probleme größer. Es bedarf schleunigst einer umfassenden Bildungsinitiative des Landes. Dazu gehören die Reform der Lehramtsausbildung, die Verbesserung der Arbeits- und Lernbedingungen für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler – durch eine Verringerung der Pflichtstundenzahl und mehr Unterricht sowie nicht zuletzt ein tatsächliches Schulbauprogramm für moderne und zeitgemäße Schulen.“

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