DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Fehler beim Corona-Management von Bund und Land schlagen voll durch

Zur Vorstellung der Beschlüsse des jüngsten Bund-Länder-Gipfels durch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Auch nach diesem Bund-Länder-Gipfel bleibt der Ministerpräsidentin nichts anderes übrig, als an die Vernunft und Disziplin der Bevölkerung zu appellieren, die beschlossenen Maßnahmen und Regeln einzuhalten. Die Fehler beim Corona-Management von Bund und Land schlagen jetzt voll durch – wieder soll es ein harter Lockdown richten.

Nach über einem Jahr Corona-Pandemie werden das Versagen der Bundesregierung und auch Fehler im Krisen-Management der Landesregierung deutlich. Bei der Versorgung mit Masken, Impfstoffen und mit Tests hat die Bundesregierung total versagt, das muss die Bevölkerung mit anhaltenden Einschränkungen und damit verbundenen großen Belastungen bezahlen. 

Auch in M-V klemmt es an allen Ecken und Enden. Das Impfkonzept erweist sich als völlig untauglich, seit Dezember ist gerade mal ein Bruchteil der Bevölkerung geimpft. Es ist völlig unverständlich, warum M-V z. B. nicht auch am Wochenende Impfungen vornimmt und die Hausärzte erst so spät in die Impf-Kampagne einbezogen werden.

Zudem ist die Umsetzung der Test-Strategie der Landesregierung alles andere als zielführend. An Schulen, in Unternehmen, aber auch im privaten Bereich fehlen ausreichend Selbst-Tests, obwohl diese ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Corona sin. Das alles ist ein Armutszeugnis.“

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