DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Flagge zeigen! Flagge zeigen lassen!

Zur Weigerung des Innenministers, zum CSD am 15. August in Neustrelitz die Regenbogenflagge hissen zu lassen, erklärt der gleichstellungspolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:

„Vielleicht erstrahlt am 15. August über Mecklenburg-Vorpommern und den Verwaltungsgebäuden ein Regenbogen. Viele würden sich darüber freuen, niemand könnte dies verhindern. Ob es einen Regenbogen am Himmel gibt, ist von vielen Faktoren abhängig und durch Menschen nicht zu beeinflussen.

Zu beeinflussen ist allerdings, ob an diesem Tag Fahnen in den Farben des Regenbogens an Verwaltungsgebäuden wehen. Nicht wenige Menschen in diesem Land, wie zum Beispiel in Neustrelitz, wollen dieses Zeichen der Toleranz zum CSD setzen. Nur einer sagt Nein: der Herr über die Beflaggungsordnung, Innenminister Lorenz Caffier. Nachvollziehbare Gründe für sein Nein gibt es nicht, Verweigerung von Änderungen der Verordnung aber hat Tradition. So hat es langwieriger Debatten gebraucht, dass an öffentlichen Gebäuden auch am Landesgedenktag zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus geflaggt werden durfte, in diesem Jahr als einmaliger Akt.

Dieses ganze Theater ist überflüssig! Der Innenminister muss lediglich sagen: Zeigt Flagge! Auch jetzt zum CSD. Wie im November zur traditionellen Fahnenaktion von Terre des Femmes, wo bundesweit Fahnen zum Motto ‚Frei leben ohne Gewalt‘ auch vor Rathäusern wehen. Und wenn Lorenz Caffier der Mut fehlt oder er einfach nur stur ist, sollte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ihren Innenminister zum Handeln auffordern!“

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