DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Für den Schutz der Ostsee – konsequent und wirksam Politik gestalten

Zum Tag des Meeres fordert die umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke, dass sich die Landesregierung wesentlich konsequenter als bisher für einen wirksamen Schutz des Meeres vor unserer Haustür engagieren muss.

„Die Umweltverbände NABU, BUND und WWF in Mecklenburg-Vorpommern sind in großer Sorge um den Zustand der Ostsee. Diese Besorgnis teile ich. Meiner Fraktion ist es zu verdanken, dass dieses Thema in den letzten fünf Jahren überhaupt im Parlament eine Rolle spielte.

Zu nennen sind etwa unsere Initiative „Ostsee schützen – Plastikmüll verringern“, die in Aufträgen für die Landesregierung mündete, oder unser Antrag „Risiken durch Kampfmittelbelastung im Meer verringern“, dem der Landtag einstimmig zugestimmt hat. Mittlerweile ist dieses Thema sogar im  Bundestag und bei der HELCOM angekommen. Jedes Mal musste die Landesregierung zum Jagen getragen werden.

Gemeinsam mit der BI Lebensraum Vorpommern, den Grünen und örtlichen Umweltschützern engagieren wir uns gegen die Zerstörung von Vogelschutz- und FFH-Gebieten in Polen an der Grenze zu Deutschland beim geplanten Tiefwasserterminal in Swinemünde. Die Europaabgeordneten der Linken ziehen hier gemeinsam mit uns an einem Strang.

Eine künftige Landesregierung muss die Meeresschutzgebiete unseres Landes mehr in den Fokus nehmen, diese konsequent schützen und neue Schutzgebiete ausweisen. Wir haben noch viel zu tun, um die Belastung der Ostsee mit Nährstoffen zu verringern, um so Sauerstoffarmut und Algenpest in der Ostsee zu verhindern. Wir müssen unser Meer nachhaltiger bewirtschaften und bestimmte Nutzungen einschränken. Und nicht zuletzt müssen wir eine nachhaltigere Fischerei betreiben, damit künftige Generationen von Fischern überhaupt noch etwas zu fischen haben und unsere Einwohner und Gäste frischen Ostseefisch genießen können. Unsere kleine Kutter- und Küstenfischerei braucht dabei viel mehr Unterstützung.“

Nachrichtenquelle: Read More