DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Gerade bei Schule und Kita ist eine klare Linie erforderlich

Zur Bund-Länder-Verständigung über Corona-Maßnahmen vom kommenden Mittwoch bis 10. Januar 2021 erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern sind strenge Maßnahmen, ein harter Lockdown, unausweichlich.

Allerdings brauchen wir gerade in den Bereichen Schule und Kita eine klare Linie. Hier darf es kein Entweder-oder geben. Meine Fraktion plädiert dafür, in den Kitas ab Mittwoch nach Möglichkeit die Kinder in geschlossenen Gruppen, die 0- bis 3-jährigen und 4- bis 6-jährigen, zu betreuen. Ist dies aufgrund der angespannten Personalsituation nicht möglich, muss eine Notfallbetreuung für Kinder der Eltern in systemrelevanten Berufen und vom Jugendamt betreuten Familien eingerichtet werden.

Für Schülerinnen und Schüler der ersten bis vierten Klasse sollte weiter Präsenzunterricht möglich sein. Den Jugendlichen, die vor ihrem Schulabschluss stehen, muss in der ersten Schulwoche im Januar mindestens in den Fächern der schriftlichen Prüfungen an drei Tagen in der Woche Präsenzunterricht erteilt werden.

Sowohl für Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas als auch für die Lehrkräfte müssen regelmäßig Testungen erfolgen, für sie sind Masken kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Spiele im Profi- und Amateursport müssen unverzüglich ausgesetzt werden. Der Sport steht nicht außerhalb der Gesellschaft, sondern ist relevanter Teil von ihr, für ihn darf es keine Ausnahme geben.“

Nachrichtenquelle: Read More