DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Immer noch miserable Löhne in Mecklenburg-Vorpommern

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage zur „Entwicklung der Einkommen und Vermögen“ (Anlage) erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind immer noch abgehängt. Sie verdienen immer noch durchschnittlich 6500 Euro weniger im Jahr und arbeiten dafür oftmals länger als die Menschen im Westen Deutschlands. Diese Summe, die ihnen vorenthalten wird, entspricht nahezu der Jahresmiete einer Wohnung.

Auch die Unterschiede beim verfügbaren Einkommen sind erschreckend. Nahezu 3700 Euro steht den Familien im Osten jährlich zum Verbrauchen und zum Sparen weniger zur Verfügung.

Es ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, dass Menschen so viel weniger verdienen, nur weil sie im Osten leben – und das nach über 30 Jahren deutscher Einheit. Es muss endlich Schluss sein mit den miserablen Löhnen in Mecklenburg-Vorpommern, die Lücken müssen zumindest deutlich verkleinert werden. Um dem Ziel gleicher Löhne in Ost und West endlich näher zu kommen, brauchen wir im Land vor allem eine stärkere Tarifbindung. Dort, wo nach Tarif gezahlt wird, liegt das Gehaltsniveau bei nahezu 100 Prozent der westlichen Kolleginnen und Kollegen.“

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