DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Jugend- und Schulsozialarbeit in Gänze auf sichere Beine stellen

Zur Förderung der Jugend- und Schulsozialarbeit in Vorpommern-Greifswald mit 2,5 Mio. Euro in den Jahren 2021/2022 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Das mühsame Hangeln von Förderperiode zu Förderperiode, die immensen Unsicherheiten bei der Absicherung der Jugend- und Schulsozialarbeit müssen endlich ein Ende haben. Es ist ein erbärmlich, dass die Landesregierung nicht willens oder in der Lage ist, die Finanzierung dieser enorm wichtigen Arbeit auf sichere Beine zu stellen und langfristig abzusichern. Stattdessen werden erst auf Druck hier und da Löcher gestopft, was von Sozialministerin Stefanie Drese auch noch als Erfolg verkauft wird.

Seit Jahren müssen die Beschäftigten bangen, ob und wie es mit ihrer Arbeit weiter geht. Dabei ist bereits heute abzusehen, dass der Bedarf steigen wird. Sind es doch die Kinder und Jugendlichen, die am meisten unter den Maßnahmen im Kampf gegen Corona leiden.

Meine Fraktion fordert die Landesregierung auf, endlich ein nachhaltiges Konzept zur bedarfsgerechten Absicherung der Jugend- und Schulsozialarbeit gemeinsam mit den kommunalen Landesverbänden zu erarbeiten. Ein solches Konzept muss auch das Ziel haben, die unsicheren Arbeitsverhältnisse in der Sozialarbeit mit jährlichen Befristungen zu beenden. Die Beschäftigten brauchen Sicherheit und Vertrauen. Nur so können sie sich bestmöglich um die Kinder und Jugendlichen und deren Sorgen und Probleme kümmern.“

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