DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Keine dauerhafte Sicherung der Schulsozialarbeit in Sicht

Zur Ablehnung des Antrags „Jugend- und Schulsozialarbeit sichern und ausbauen“ erklärt die kinder- und jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Wir wissen bereits seit langem, wie prekär die Lage in der Schulsozialarbeit ist. Obwohl sie deutlich ausgebaut werden müsste, ist künftig bereits die Finanzierung der bestehenden Stellen ein Problem.

Das Grundproblem war und ist die Gesamtfinanzierung, die zu gering ist und aus zu vielen Töpfen erfolgt. Insbesondere die Nutzung von Mitteln aus dem Europäischem Sozialfonds (ESF) kann keine Dauerlösung sein. Das schafft Unsicherheit sowohl bei den Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern als auch bei den Schülerinnen und Schülern.

Auch das Modellprojekt der SPD ,Schulsozialarbeit Plus‘ hilft wenig weiter. Die Zeit der Projekte muss endlich vorbei sein. Um die Schulsozialarbeit tatsächlich zu sichern, ist eine stabile, gesetzlich fixierte Landesfinanzierung aus einer Hand erforderlich. Daran sind die Fraktionen von SPD immer noch nicht interessiert, obwohl die Probleme und Unsicherheiten seit vielen Jahren bestehen.“

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