DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Kindergeld und Familienkrankenversicherung für Studierende verlängern

Zur sozialen Lage der Studierenden in M-V erklärt die Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Seit über einem Jahr hat das Coronavirus unser Land fest im Griff. Das gilt auch für die Hochschulen und die über 38 000 Studierenden. Rund 10 000 von ihnen beziehen derzeit Bafög. Sie profitieren von der Verlängerung der Regelstudienzeit, die die eingeschränkten Möglichkeiten des Studierens in Pandemiezeiten berücksichtigt und einen weiteren, problemlosen Bafög-Bezug ermöglichen soll.

Für alle Studierenden, die lediglich Kindergeld beziehen und im Rahmen der Familienversicherung krankenversichert sind, muss eine analoge Regelung geschaffen werden. Denn für sie endet der Kindergeld-Bezug und die günstige Krankenversicherung, ob Bafög-gefördert oder nicht, mit dem 25. Lebensjahr. Das ist für den Teil der rund 28 000 Studierenden ohne verlässliches Einkommen, die diese Altersgrenze überschreiten, eine große Belastung. Viele Studierende, die durch Corona ihren Nebenjob verloren haben, geraten so in eine noch größere finanzielle Not als vor der Pandemie.

Für sie und ihre Familien muss es eine Entlastung geben. Meine Fraktion fordert die Landesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass der Kindergeld-Bezug und die Möglichkeit der studentischen Familienversicherung mindestens bis zum 26. Lebensjahr verlängert wird.“

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