DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Klare Aussagen erforderlich, wie es mit dem Schulbetrieb weitergehen soll

Zur Forderung der GEW und von Bildungsverbänden nach klaren Aussagen zu Schulbetrieb und Prüfungen nach dem 10. Januar 2021 erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Schulleitungen sind gleichermaßen verunsichert, wie es mit dem Schulbetrieb nach dem 10. Januar kommenden Jahres weitergehen soll. Meine Fraktion weist seit Wochen darauf hin, dass alle Betroffenen so schnell wie möglich Gewissheit darüber brauchen, was sie im kommenden Jahr erwartet, und hat entsprechende Vorschläge gemacht.

Demnach beginnen die Abschlussklassen 10, 12 und 13 am 11. Januar mit dem Präsenzunterricht. Zudem besuchen die Jahrgangsstufen 1 bis 4 zu diesem Zeitpunkt wieder die Schule in Präsenz, wenn möglich auch die Klassen 5 und 6. Falls das Infektionsgeschehen weiterhin hoch ist, sollte spätestens ab 18. Januar der rollierende Unterricht für die Jahrgänge 7, 8, 9 und 11 beginnen. Die Klassen würden zwischen einer Woche Präsenz- und einer Woche Distanzunterricht wechseln. Unterrichtsstoff kann weiterhin vermittelt werden, und die Verbindung zwischen Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schüler bleibt erhalten.

Meine Fraktion fordert die Bildungsministerin des Landes auf, nicht bis fünf vor zwölf mit entsprechenden Ansagen zu warten. Wie die Erfahrung zeigt, stellt dies alle Beteiligten zum Teil vor schier unlösbare Probleme.“

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