DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Künftige Lehrkräfte brauchen gute Ausbildungsbedingungen

Zur Praxis des Bildungsministeriums, die Ausbildung von Referendarinnen und Referendaren unterschiedlicher Einstellungstermine zusammenzuführen, erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Ein Großteil der Referendarinnen und Referendare eines Jahrganges geraten bereits bei ihrer Einstellung in den Vorbereitungsdienst ins Hintertreffen. Ursache ist die derzeitige Ausbildungspraxis des Bildungsministeriums.

Die angehenden Lehrkräfte, die zu den Terminen im Oktober bzw. April eines Jahres ihr Referendariat beginnen, teilt das Bildungsministerium den bereits laufenden Ausbildungsgängen der Kolleginnen und Kollegen zu, die zum 1. August oder 1. Februar ihr Referendariat begonnen haben. Diese haben damit einen Ausbildungsvorsprung von mehr als acht Wochen.

Es ist aber absurd, wenn die Grundlagen der praktischen Ausbildung von jungen Lehrkräften nicht zu Beginn der Ausbildung, sondern erst im Nachgang vermittelt werden. Die Landesregierung hat dafür Sorge zu tragen, dass die Referendarinnen und Referendare an den vier Einstellungsterminen ihre Ausbildung von Beginn an absolvieren können und nicht mittendrin einsteigen müssen. Dafür ist das erforderliche Personal einzustellen und müssen mehr Seminare angeboten werden. Im Gegenzug kann die Hausarbeit zugunsten eines kürzeren Referendariats abgeschafft werden.“

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