DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Kultur ist Leben – Veranstaltungen zulassen!

Zu den Ergebnissen des gestrigen MV-Gipfels erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Es ist wichtig, dass die Wirtschaft nun eine Perspektive in Form eines Stufenplans hat. Doch nach wie vor muss an weiteren schnellen und unbürokratischen Hilfen gearbeitet werden. Ob eine landesweite Inzidenz von 35 bereits Mitte März erreicht wird, ist aufgrund der derzeitigen Infektionslage völlig unklar. Die Unternehmen hängen also nach wie vor in der Luft und brauchen eine deutlich bessere Unterstützung, um die Zeit der Öffnung auch noch zu erleben.

Genauso wichtig ist endlich ein Öffnungsplan für die Kulturschaffenden – das gilt für große Häuser und Museen genauso wie für die Soloselbstständigen. Während für Blumen- und Baumärkte, Erlebnisbäder und Großveranstaltungen bereits konkrete Öffnungsszenarien durchgespielt wurden, heißt es bei der Kultur lapidar, es werde bald darüber beraten. Das ist ein Schlag ins Gesicht für die Kreativen im Land. Meine Fraktion hat wiederholt gefordert, dass eine kontrollierte Öffnung etwa von Kultureinrichtungen, die die Auflagen erfüllen und funktionierende Hygienekonzepte haben, zu den ersten Lockerungsmaßnahmen gehören müssen. Die Kulturschaffenden des Landes brauchen endlich eine Perspektive statt wiederholt gesagt zu bekommen, dass sie die letzten in der Nahrungskette sind. Es hängen nicht nur viele Existenzen von Künstlerinnen und Künstlern davon ab, dass endlich kulturelle Veranstaltungen wieder stattfinden können. Auch die Männer, Frauen und Kinder in diesem Land brauchen Kultur, denn Kultur ist Leben.

Nicht zuletzt muss die Öffnung der Schulen in den Landkreisen und kreisfreien Städten besser organisiert und koordiniert werden. Sie muss übersichtlich und nachvollziehbar werden – für die Schulen, die Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler.“

 

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