DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: M-V zum Land der guten Arbeit machen – jetzt erst recht

Zur Aktuellen Stunde des Landtags „Neustart nach der Krise: Wirtschaft zügig hochfahren, Arbeitsplätze sichern“ erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Die Pandemie hat zuhauf bestehende Probleme verstärkt und ins Rampenlicht gerückt. Ein ‚Weiter so‘ darf es nach der Krise deshalb nicht geben. M-V muss den Unternehmen besser unter die Arme greifen, um die Wirtschaft zu stärken, aber auch darauf hinwirken, dass sich M-V zum Land der guten Arbeit und guten Löhne entwickelt. Der Tourismus im Land ist zum Erliegen gekommen. Bei der Digitalisierung hakt und klemmt es an allen Ecken. Das ist Folge einer fehlenden Strategie, wenn von allem ein bisschen, aber nichts konsequent gemacht wird. Das ist keine taugliche Grundlage für eine starke Wirtschaft und die erforderliche Fachkräftegewinnung.“

Die Linksfraktion fordert unter anderem:

  • eine zusätzliche Marketingkampagne für einen sicheren Tourismus in MV für eine erfolgreiche Haupt- und Nachsaison 2021,
  • einen Saisonzuschuss, damit Beschäftigte im Tourismus nach der Hauptsaison nicht gekündigt werden und in saisonverlängernde Maßnahmen investiert wird,
  • eine Digitalisierungsstrategie, um Schwerpunkte zu setzen, konkrete Maßnahmen aufzulegen und die Digitalisierung zu beschleunigen,
  • ein Mindestkurzarbeitergeld von 1200 Euro,
  • ein Vergabegesetz mit einem Mindestlohn von 13 Euro; Kopplung der Wirtschaftsförderung an die Zahlung von Tariflöhnen,
  • eine Industriestrategie zur Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik – Schwerpunkte lokalisieren, ambitionierte Ziele setzen, komplette Förderkulisse evaluieren, auf Schwerpunkte ausrichten und auf modernste Technologien setzen,
  • atypische Beschäftigung wie Leiharbeit, Minijobs, Befristungen und Teilzeit zurückdrängen statt ausweiten.

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