DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Nur Applaus ist zu wenig – Wertschätzung endlich über die Lohntüte

Zum Beginn der Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen, erklärt die kommunal- und finanzpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jeannine Rösler:

„Menschen, die in Verkehrs- oder Entsorgungsbetrieben, in Kitas, in der Sozialarbeit und in vielen anderen kommunalen Einrichtungen arbeiten, fordern zu Recht einen höheren Lohn. Seit Jahren hinkt der Öffentliche Dienst auch in M-V hinter der Tariflohn-Entwicklung in anderen großen Branchen zurück.

Gerade in diesen schwierigen Zeiten reicht es nicht aus, den Beschäftigten, die in der Corona-Krise allerorts den Laden am Laufen gehalten haben, lediglich zu applaudieren. Jetzt muss sich Wertschätzung auch im Portemonnaie bemerkbar machen. Aber anstatt die Leistungen des Öffentlichen Dienstes in der Krise zu honorieren, wollen die Arbeitgeber diese nutzen, um die Gewerkschaften zu einem Lohnverzicht zu zwingen.

Es ist inakzeptabel, wenn jetzt bei den Beschäftigten gespart werden soll. Schließlich gibt es das Versprechen, dass die durch die Corona-Krise ausbleibenden Gewerbesteuern von Land und Bund kompensiert werden. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten und hinter den Forderungen der Gewerkschaften.“

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