DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Ohne guten Nahverkehr sieht auch wirtschaftliche Entwicklung mau aus

Zu den hohen Kraftstoffkosten erklärt die amtierende verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Mignon Schwenke:

„Seit Jahren mahnt meine Fraktion eine deutlich bessere Finanzierung des Nahverkehrs an, um das Angebot zu verbessern, Dörfer anzubinden und Bus und Bahn insgesamt attraktiver zu machen. Jetzt rächt sich, dass dieses Geld nicht in die Hand genommen wurde. In weiten Teilen des Landes bestimmt die Schülerbeförderung das Nahverkehrsangebot und ist damit keine Alternative zum Auto.

In Mecklenburg-Vorpommern sind die Arbeitswege besonders lang. Die vielen Pendlerinnen und Pendler müssen von ihrem oft mageren Einkommen immer mehr fürs Tanken ausgeben. Weil Geld nur einmal ausgegeben werden kann, fallen Besuche etwa beim Friseur und im Restaurant weg oder wird weniger Kleidung gekauft. Das schadet der ohnehin von der Pandemie gebeutelten Wirtschaft gerade in Kleinstädten und ländlichen Räumen abseits der Tourismushochburgen.

Ein guter Nahverkehr muss mit der neuen Regierung gelingen. Es muss auch in Mecklenburg-Vorpommern möglich sein, eine Alternative zum Auto anzubieten – und das bezahlbar und für Kinder und Jugendliche möglichst kostenfrei.“

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