DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Personalnot in Hotels und Gaststätten wirksam angehen

Zur Forderung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten NGG an den Arbeitgeberverband Dehoga, Verhandlungen über eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung aufzunehmen, erklärt der wirtschafts- und gewerkschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Die herrschende Personalnot in der Hotel- und Gaststättenbranche ist eine Krise mit Ansage. In vielen Unternehmen haben die Beschäftigten immer noch mit niedrigen Löhnen und schwierigen Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass rund 65 Prozent der Gaststätten und Restaurants ohne Tarif sind. Es verwundert deshalb nicht, dass seit Jahren viele Ausbildungsstellen in den Berufen der Branche, wie Koch und Köchin oder Hotel- und Restaurantfachfrau bzw. -fachmann, unbesetzt bleiben und der Nachwuchs fehlt.

Die Corona-Krise hat viele Beschäftigte hart getroffen. Wenn das Gehalt niedrig ist, schmerzt der monatelange Bezug von Kurzarbeitergeld doppelt. Deshalb ist es wenig überraschend, dass sich die Betroffenen nach Alternativen umgesehen haben und der Branche zehn Prozent des Personals abhandengekommen sind. In der Folge müssen viele Gasstätten ihre Öffnungszeiten einschränken oder können nicht so viele Tische bedienen, wie es eigentlich möglich wäre. Auch in Hotels müssen Touristen Einschränkungen beim Service hinnehmen.

Der Weg aus dieser Misere kann nur sein, alles dafür zu tun, das Image der Branche durch konkrete Maßnahmen zu verbessern. Die neuerliche Aufforderung der zuständigen Gewerkschaft NGG, dass der Hotel- und Gaststättenverband endlich Verhandlungen über eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung des Tarifvertrages aufnehmen muss, ist mehr als berechtigt und längst überfällig. Qualität hat ihren Preis, das müssen auch die Mehrzahl der Arbeitgeber der Branche endlich anerkennen oder es geht mit dem Tourismusland Nummer eins bergab.“

Zur Forderung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten NGG an den Arbeitgeberverband Dehoga, Verhandlungen über eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung aufzunehmen, erklärt der wirtschafts- und gewerkschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Die herrschende Personalnot in der Hotel- und Gaststättenbranche ist eine Krise mit Ansage. In vielen Unternehmen haben die Beschäftigten immer noch mit niedrigen Löhnen und schwierigen Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass rund 65 Prozent der Gaststätten und Restaurants ohne Tarif sind. Es verwundert deshalb nicht, dass seit Jahren viele Ausbildungsstellen in den Berufen der Branche, wie Koch und Köchin oder Hotel- und Restaurantfachfrau bzw. -fachmann, unbesetzt bleiben und der Nachwuchs fehlt.

Die Corona-Krise hat viele Beschäftigte hart getroffen. Wenn das Gehalt niedrig ist, schmerzt der monatelange Bezug von Kurzarbeitergeld doppelt. Deshalb ist es wenig überraschend, dass sich die Betroffenen nach Alternativen umgesehen haben und der Branche zehn Prozent des Personals abhandengekommen sind. In der Folge müssen viele Gasstätten ihre Öffnungszeiten einschränken oder können nicht so viele Tische bedienen, wie es eigentlich möglich wäre. Auch in Hotels müssen Touristen Einschränkungen beim Service hinnehmen.

Der Weg aus dieser Misere kann nur sein, alles dafür zu tun, das Image der Branche durch konkrete Maßnahmen zu verbessern. Die neuerliche Aufforderung der zuständigen Gewerkschaft NGG, dass der Hotel- und Gaststättenverband endlich Verhandlungen über eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung des Tarifvertrages aufnehmen muss, ist mehr als berechtigt und längst überfällig. Qualität hat ihren Preis, das müssen auch die Mehrzahl der Arbeitgeber der Branche endlich anerkennen oder es geht mit dem Tourismusland Nummer eins bergab.“

 

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