DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Schluss mit der Kleinkrämerei: Prämien ohne Wenn und Aber auszahlen

Schluss mit der Kleinkrämerei: Prämien ohne Wenn und Aber auszahlen

Zur erneut durch den Bundesgesundheitsminister angekündigten Corona-Prämie für Beschäftigte in Krankenhäusern erklärt der pflege- und gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Meine Fraktion bleibt bei der Forderung, eine Corona-Prämie als Anerkennung für das besondere Engagement für alle Beschäftigten in Krankenhäusern sowie auch in der Eingliederungshilfe auszuzahlen. Die derzeitige Kopplung an Mindest-Covid-Fälle auf eine bestimmte Anzahl von Betten ist Kleinkrämerei und sozial ungerecht.

Die erste Prämie vom Herbst 2020 hat so gut wie kein Krankenhaus in M-V erreicht, obwohl es auch hier stationäre und intensivmedizinische Behandlungen von Covid-Patientinnen und -Patienten gab und gibt. Die Beschäftigten – von den Pflegefachkräften, über die Laborbeschäftigten bis hin zu den Reinigungskräften – sind anhaltend besonderen Herausforderungen und Gefahren im Umgang mit Covid-19 ausgesetzt und leisten Außerordentliches.

Auch die Mitarbeitenden in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen müssen endlich bei Sonderzahlungen berücksichtigt werden, da sie unzweifelhaft unter exponierten und belastenden Bedingungen tätig sind und besonderen Gefahren ausgesetzt sind. Entsprechende Initiativen hat die Linksfraktion vor wenigen Monaten in die Beratungen zum Nachtragshaushalt eingebracht – abgelehnt von SPD und CDU.“

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