DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Schluss mit übervollen Schulbussen – mit dem Taxi zur Schule

Zur angespannten Situation in der Schülerbeförderung erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Seit Wochen stehen die übervollen Schulbusse in der Kritik. In den Schulen müssen die Kinder und Jugendlichen Hygieneregeln einhalten und Maske tragen. In den Schulbussen aber stehen sie dicht gedrängt wie die Ölsardinen – Hygieneregeln und Infektionsschutz? Fehlanzeige!

Es ist klar, dass sich die Zahl der Schulbusse nicht einmal so eben verdoppeln lässt, um die Abstandsregelungen auch auf dem Schulweg einzuhalten. Auch die Zahl der Busfahrerinnen und Busfahrer ist begrenzt. Aber es gibt andere Wege. Taxiunternehmen, die in der Corona-Krise erhebliche Umsatzeinbußen haben, könnten ohne weiteres für die reguläre Schülerbeförderung gerade auf dem Lande eingesetzt werden.

Um die Irrfahrten bei der Schülerbeförderung zu beenden, muss die Landesregierung umgehend erheben, wo die Bedarfe an Schulbussen am höchsten sind und wie viele Taxen im Bedarfsfall für eine Schülerbeförderung zur Verfügung stehen könnten. Mit diesen müssen dann entsprechende Beförderungsverträge abgeschlossen werden. So entspannt sich die Situation bei der Schülerbeförderung und die Taxiunternehmen erhalten Unterstützung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Die Kosten für den Einsatz der Taxen muss das Land übernehmen. Das müssen die Gesundheit der Kinder und der Infektionsschutz wert sein.“

 

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