DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Schüler, Eltern und Lehrkräfte brauchen annähernd Planungssicherheit

Zum Schreiben von Vertretern des Elternrats eines Gymnasiums in Greifswald u. a. an das Bildungsministerium (Anlage) erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Die Sorgen des Elternrats um die Schülerinnen und Schülern der 12. Klasse, die bereits im April ihre Abiturprüfungen ablegen, sind verständlich. Meine Fraktion weist seit Wochen darauf hin, dass alle Betroffenen, die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern sofort Gewissheit brauchen, wie es nach dem 10. Januar weitergehen soll, und hat entsprechende Vorschläge unterbreitet.

Demnach beginnen die Abschlussklassen 10, 12 und 13 am 11. Januar mit dem Präsenzunterricht. Zudem besuchen die Jahrgangsstufen 1 bis 4 zu diesem Zeitpunkt wieder die Schule in Präsenz, wenn möglich auch die Klassen 5 und 6. Falls das Infektionsgeschehen weiterhin das gesamte Leben im Griff hat, sollte spätestens ab 18. Januar der rollierende Unterricht für die Jahrgänge 7, 8, 9 und 11 beginnen. Die Klassen würden zwischen einer Woche Präsenz- und einer Woche Distanzunterricht wechseln. Unterrichtsstoff kann weiterhin vermittelt werden, und die Verbindung zwischen Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schüler bleibt erhalten.

Diesen Vorschlägen wurde von der Landesregierung zugestimmt. Offenbar wurde es aber versäumt, dieses Verfahren den Schulen zu übermitteln.  Meine Fraktion erwartet, dass diese Information unverzüglich erfolgt, alle Beteiligten brauchen möglichst rasch annähernd Planungssicherheit in diesen ungewissen Zeiten.“

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