DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Umfrage-Ergebnisse bestätigen Arbeitsschwerpunkte

Zur aktuellen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Unsere stabilen Ergebnisse spornen uns weiter an, mit ganz konkreten Vorschlägen für ein besseres Leben, Lernen und Arbeiten die Politik in M-V auf Trab zu bringen. Wir werden weiterhin in den Städten und Dörfern im ganzen Land die Frauen, Männer und Familien von unseren Vorhaben überzeugen. Nur mit einer starken Linken wird M-V aus dem Lohnkeller rauskommen, die Zahl der Schul- und Ausbildungsabbrecher senken und für ein Gesundheitswesen sorgen, das jeden gleichbehandelt. 

Es überrascht nicht, dass die Corona-Pandemie als größtes Problem wahrgenommen wird – hat sie doch unser aller Leben gewaltig durcheinandergebracht. Unsicherheit und Ängste gehören schon lange zu unserem Alltag.

Die Probleme bei der Bildung, in Schule und Ausbildung treiben die Menschen ebenfalls stark um. Das bestärkt uns in unserem Engagement gerade in diesen Bereichen. Die Lage an den Schulen ist zum Teil katastrophal, diese Landesregierung hat die Bildung an die Wand gefahren. Wir brauchen mehr Lehrerinnen und Lehrer, es fällt viel zu viel Unterricht aus! Da muss endlich gegengesteuert werden. Viel zu viele Jugendliche brechen ihre Ausbildung ab, sie verlassen immer noch das Land, weil sie anderswo bessere Bedingungen vorfinden – beispielsweise erhalten sie ein Azubi-Ticket, mit dem sie kostenfrei zu ihrem Ausbildungsplatz kommen. U. a. dafür setzt sich meine Fraktion seit vielen Jahren ein. Auch um die Probleme am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft sorgen sich die Menschen. In der Arbeit meiner Fraktion sind sie ebenfalls ein Schwerpunkt. Menschen müssen von ihrer Arbeit leben können und dürfen im Alter nicht in Armut stürzen. Langzeitarbeitslose Männer und Frauen brauchen Unterstützung und Beschäftigung etwa am sozial orientierten Arbeitsmarkt, wo es viel Arbeit gibt, die von gewinnorientierten Unternehmen nicht geleistet wird. 

Vor dem Hintergrund der Omnipräsenz der Ministerpräsidentin in den Medien erstaunt es schon, dass SPD und CDU in der Umfrage gleichauf liegen. Unabhängig davon profitieren SPD und CDU bei der Umfrage zur Landtags- und Bundestagswahl vom Ministerpräsidentin- und Kanzlerinbonus.“

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