DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Weiterhin Fachwissenschaften statt Pädagogik für angehende Lehrkräfte

Zur Ablehnung des Gesetzentwurfes der Linksfraktion für ein Lehrerbildungsgesetz erklären die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, und der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

Oldenburg: „Die Koalitionäre haben eine weitere Chance vertan, die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern endlich zu verbessern. Mit ihrer Ablehnung des Gesetzentwurfs halten sie am Status quo fest und nehmen weiterhin in Kauf, dass bis zu 85 Prozent der Lehramtsstudierenden ihr Studium hinschmeißen und als Lehrkräfte für M-V verloren gehen. Damit wird sich der Mangel an Lehrerinnen und Lehrern immer weiter zuspitzen.“

Kolbe: „Mit unserem Gesetzentwurf, der gemeinsam mit Praktikerinnen und Praktikern entwickelt wurde, wären mehr Didaktik, mehr Praxis und mehr Pädagogik in das Lehramtsstudium eingezogen. Er wäre ein großer Schritt zu deutlich mehr Vermittlungskompetenz gewesen, der die angehenden Lehrkräfte künftig in die Lage versetzt hätte, ein Studium zu absolvieren, das zum Ziel hat, Lehrerinnen und Lehrer auszubilden und nicht Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern mit einem geringen Lehramtsanteil.“

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