DIE LINKE.Mecklenburg-Vorpommern: Zwei plus zwei darf nicht „viele“ sein, sondern muss vier bleiben

Zu den heute vorgestellten Ergebnissen der Vergleichsstudie TIMSS für Mathe und Naturwissenschaften erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Meine Fraktion fordert seit Jahren, dass in der Grundschule auch mehr Unterricht in Mathematik erteilt werden muss. Aber die Landesregierung ist auch auf diesem Ohr taub. Sie trägt damit eine Mitverantwortung an den im EU- und OECD-Vergleich unterdurchschnittlichen Leistungen der Grundschüler in diesem Fach. 

Die Studie offenbart, dass ein Viertel aller Grundschülerinnen und -schüler am Ende der vierten Klasse gerade einmal über elementare mathematische Fähigkeiten verfügt. Diesen Mädchen und Jungen fehlen damit die Grundlagen für ihren weiteren Bildungsweg.

Das ist ein weiteres Armutszeugnis der Bildungspolitik auch in unserem Land. Es kann nicht länger hingenommen werden, dass für eine große Anzahl von Kindern zwei plus zwei schlicht ‚viele‘ sind, es muss vier bleiben. Dieser Missstand lässt sich nur beseitigen, wenn die Kinder in Grundschulen mehr Zeit bekommen, Mathematik zu lernen, zu üben und zu festigen – dafür muss der Matheunterricht um zwei Wochenstunden angehoben werden, verteilt auf die Klassenstufen eins bis vier. Nur so werden die Grundlagen für einen erfolgreichen Bildungsweg gelegt und gefestigt.“

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