DIE LINKE.Münster: Das Vorgehen von Frau Kost-Tolmein ist menschlich nicht nachvollziehbar

Anfang der Woche hat die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger
(GDBA) darauf aufmerksam gemacht, dass mehr als vierzig von insgesamt
101 künstlerischen Mitarbeiter*innen am Theater Münster keine
Verlängerung erhalten. Katharina Geuking, kulturpolitische Sprecherin
der LINKEN Münster und Mitglied im Rat der Stadt Münster erklärt:

„Die Verträge von mehr als zwei Dutzend Mitarbeiter*innen werden mit
dem Intendant*innenwechsel am Theater gegen ihren ausdrücklichen Willen
nicht verlängert. Die Nichtverlängerung der Hälfte der Verträge eines
eingespielten Ensembles ist schon außerhalb von Pandemiezeiten
menschlich außerordentlich problematisch. Wir befinden uns zurzeit aber
noch immer in einer Ausnahmesituation. Menschen, die im Kulturbereich
arbeiten, stehen unter der ständigen Bedrohung durch Einschränkungen
und Schließungen im Kulturbetrieb. Die Stadt legt Notfallfonds auf, um
Kulturschaffende über Wasser zu halten. In einer solchen Situation
Mitarbeiter*innen vor die Tür zu setzen, ist ein sehr harter und nicht
nachvollziehbarer Schritt. Wir appellieren an dieser Stelle
eindringlich an Frau Kost-Tolmein, diesen Schritt zurückzunehmen und
werden die Angelegenheit im zuständigen Ratsausschuss thematisieren.
Wir haben hierzu auch bereits einen Fragenkatalog vorbereitet. Den
Betroffenen Mitarbeiter*innen sprechen wir unsere volle Solidarität
aus.“

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