DIE LINKE.Münster: LEG-Wohnungsbestand muss zurück in öffentliche Hand

Zur aktuellen Berichtserstattung bezüglich des Umgangs der LEG mit Mieter*innen in Berg Fidel erklärt Ortrud Philipp, wohnungspolitische Sprecherin und Vorsitzende der Linksfraktion im Münsteraner Stadtrat:
„Was die Mieter*innen der LEG hier seit Jahren erdulden müssen, ist nichts geringeres als ein Skandal. Der börsennotierte Wohnungskonzern LEG presst die Menschen für die Profitmaximierung ihrer Aktionäre aus. Er schreckt offenbar nicht einmal davor zurück, Grundbedürfnisse wie eine funktionierende Wasserversorgung dafür zu opfern. Aus Sicht der LINKEN ist klar, dass es so nicht weiter gehen kann. Nach jahrelangen Schreckensmeldungen aus den LEG-Wohnungsbeständen liegt auf der Hand, dass der Konzern mit der Verantwortung, die eine Wohnraumbewirtschaftung mit sich bringt, nicht umgehen kann. Besserung ist, trotz reflexartigem Bedauern und zahlreicher Ankündigungen, nicht in Sicht.“

Philipp weiter: „Die desaströsen Zustände in der LEG haben mit der Privatisierung der ehemals landeseigenen Gesellschaft begonnen. Wir LINKEN fordern, aus dieser Geschichte die einzig richtige Konsequenz zu ziehen: Die LEG muss zurück in öffentliche Hand. Falls die Landesregierung sich weigert, dies in Angriff zu nehmen, muss die Stadt Münster die Wohnungsbestände kommunalisieren.“

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