DIE LINKE.Niedersachsen: Bildungsgerechtigkeit ist mehr als ein Wort – Professur „Inklusive Schulentwicklung“ erhalten!

Zum Plan der Leibniz Universität Hannover aufgrund der Sparvorgaben des Landes Niedersachsen zukünftig auf die Professur „Inklusive Schulentwicklung“ zu verzichten, äußert sich Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Linken in Niedersachsen:

„Mit Entsetzen haben wir die Pläne verfolgt, die Professur für ‚Inklusive Schulentwicklung‘ zu streichen. Der Sparkurs der Landesregierung blockiert Inklusion durch die Hintertür. Dass gerade das CDU-geführte Wissenschaftsministerium keine Bauchschmerzen damit haben dürfte, diese zentrale und einzigartige Professur wegzurationalisieren, ist wenig verwunderlich. Zeigt sich die CDU doch besonders engagiert darin, dass überholte, dreigliedrige Schulsystem weiter zu zementieren. In kaum einem Industrieland hängt der Bildungserfolg so stark vom sozioökonomischen Hintergrund ab – die CDU tut ihr Bestes, diese unrühmliche Position weiter zu verteidigen. Der Umgang mit Kindern mit Inklusionsbedarf zeigt dabei exemplarisch, worum es geht – bewertbare Leistung erbringen, verwertbare Arbeitskräfte schaffen. Das Lippenbekenntnis zur Inklusion ist nicht akzeptabel. Wir brauchen umfassende zusätzliche Mittel in allen Bildungsbereichen, dass der Rotstift der Landesregierung gerade am Thema ‚Inklusion‘ angesetzt wird, ist jedoch in besonderem Maße schockierend! Die Professur und damit das Wissen in Hannover müssen erhalten bleiben und die Ausbildung der Studierenden in diesem Bereich fortgeführt werden.“

 

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