DIE LINKE.Niedersachsen: Impfquote durch flächendeckende niedrigschwellige Angebote erhöhen!

Wirtschaftsminister Althusmann (CDU) hält eine Impfpflicht für ‚zwingend notwendig‘ – während Ministerpräsident Weil (SPD) da noch warten will, sie aber auch nicht mehr ausschließt. „Beide versuchen mit ihrer Debatte zuallererst vom Versagen ihrer rot-schwarzen Landesregierung in der Bekämpfung der Corona-Pandemie abzulenken. Denn erst im September wurden gegen den Rat von Expertinnen und Experten in Niedersachsen alle Impfzentren geschlossen. Statt sich zur eigenen Verantwortung zu bekennen, erhöht die Landesregierung nun den Druck auf Hausärztinnen, Hausärzte und Kommunen, statt selbst mit klaren Zusagen einen Beitrag zu leisten“, kritisiert Lars Leopold, Landesvorsitzender der niedersächsischen LINKEN. Leopold weiter: „Dass die Impfquote in Niedersachsen nicht hoch genug ist, liegt auch am Fehlen von flächendeckenden, niedrigschwelligen Impfangeboten. Ein Blick nach Bremen und der dort zuständigen Senatorin der LINKEN verrät, wie die Impfquote wirksam erhöht werden kann. Wir fordern die Landesregierung daher auf, die Kommunen im Land erheblich stärker in ihren Bemühungen zu unterstützen, Gruppen mit unterdurchschnittlicher Impfquote zu erreichen.“

Vorstandsmitglied Kathrin Otte ergänzt: „Dabei sind niedrigschwellige Impfangebote auch in Impfzentren zugänglich zu halten und aufsuchende, kultur- und sprachsensible Impfangebote auszubauen. Ein besonderer Schwerpunkt muss dabei auch auf sozialen Brennpunkten liegen. Mit Aufklärung zur Corona-Impfung und flächendeckenden niedrigschwelligen Impfangeboten wird die Zahl geimpfter Menschen erhöht und unser Gesundheitssystem vor einer möglichen Überlastung geschützt werden können.“

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